Ehrenamt-Projekte
Jochen, Lore-Marie und Astrid Keyser Stiftung
Projekte im Bereich Ehrenamt
Die Jochen, Lore-Marie und Astrid Keyser Stiftung unterstützt Projekte mit einem regionalen Schwerpunkt im Oberbergischen Kreis.
Das soziale Engagement im Ehrenamt wird von der Politik als selbstverständlich betrachtet und kaum wertgeschätzt. Deshalb fördern wir Projekte, um die Arbeit der Mitarbeiter/innen zu unterstützen und zu würdigen.
Um Ihnen einen Eindruck von unseren Förderungen des Ehrenamts zu vermitteln, haben wir auf dieser Seite einige der geförderten Projekte für Sie zusammengestellt.
Keyser-Stiftung bei der 1. Ehrenamts-Messe Wipperfürth
Trotz schönstem Wetter kamen am 24. Mai 2026 zahlreiche Besucher zur 1. Ehrenamts-Messe in die Alte Drahtzieherei in Wipperfürth (die Bergische Landeszeitung und Oberberg Aktuell berichteten).
In Deutschland engagieren sich rund 27 Millionen Menschen ehrenamtlich. Dies entspricht einem Anteil von etwa 37 Prozent der Bevölkerung (ab 14 Jahren).
Allerdings gibt es einen ständigen Nachwuchsbedarf. Co-Veranstalterin Sabine Wurth-Goller erklärte: „Das Ehrenamt ist eine Stütze unserer Gesellschaft und viele Vereine klagen, dass es immer schwieriger wird, Nachwuchs zu gewinnen. Wir möchten zeigen, wie vielfältig und kraftvoll Engagement in Wipperfürth ist. Der Ehrentag soll Mut machen, bewegen und begeistern. Ziel ist es, ein niederschwelliges Angebot zu bieten, in dem Menschen Angebote kennenlernen können und man ihnen vermittelt, wie sie sich selbst einbringen können.“
Daher war es überfällig, dem Ehrenamt in der Region eine Plattform zu bieten, auf dem sich Vereine, freiwillige Feuerwehren, Stiftungen, etc. den Bürgern vorstellen können, die sich für ein Ehrenamt interessieren und sich gemeinnützig in die Gesellschaft einbringen möchten.
Für uns gab es interessante Gespräch mit den Besucher/innen, so dass wir etwas von unserer Stiftungsarbeit in Wipperfürth präsentieren konnten.
Astrid Keyser, Vorsitzende der Keyser-Stiftung, am Stand der Wipperfürther Stiftungen
Initiiert wurde diese erste Messe durch die Bürgerstiftung „Wir Wipperfürther“. Die Organisation leiteten Andrea Becker und Sabine Wurth-Goller.
24 Vereine, Stiftungen, Organisationen, Institutionen und Initiativen präsentierten sich den Bürgern.
Das Spektrum reichte von den von uns unterstützten „Wipp-Kids“ über die freiwillige Feuerwehr, den Arbeitskreis „Fundgrube“, Hilfe für Geflüchtete, die Tafel und das „Partnerschaftskomitee“ bis zum Tierschutzverein.
Mit Wipperfürths stellvertretender Bürgermeisterin Regina Billstein und dem Oberbergischen Landrat Klaus Grootens nahmen auch lokale politische Entscheider die Gelegenheit wahr, aktiv für das Ehrenamt zu werben.
Besucherinnen und Besucher lauschten interessiert den Vorträgen u.a. des Landrats und der stellvertretenden Bürgermeisterin:
Klaus Grootens (CDU), Landrat Oberbergischer Kreis: „Im Kreisgebiet gibt es insgesamt 1441 Dörfer und Ortschaften, in denen 65 Prozent der Menschen derzeit ein Ehrenamt ausüben. Damit liegt Oberberg im Vergleich mit allen 31 Landkreisen und 22 kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen auf dem fünften Platz.
Da sage ich doch gerne, dass wir ,Dorf’ sind.“
Ökumenische Initiative Wipperfürth: Mittagstisch für den guten Zweck
Wir arbeiten ehrenamtlich beim „Mittagstisch für den guten Zweck“ der Ökumenischen Initiative Wipperfürth.
Dieses soziale Projekt stillt nicht nur den Hunger im Magen, sondern auch den Hunger nach sozialen Kontakten, Gesprächen und (hoffentlich) auch Freundschaften.
Die Ökumenische Initiative e. V. bietet bereits seit 2002 den Mittagstisch donnerstags zwischen 12.00 und 13.30 Uhr im Speiseraum bei Möbel und Mehr in der Wupperstraße 6 in Wipperfürth an, gleich neben der Alten Drahtzieherei.
Kontakt: Telefon 02267 680 831 oder Email info@oeku-ini.de
Mit 20 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern werden gerettete Lebensmittel mit viel Kreativität und Herzblut zu einem leckeren Mittagessen verarbeitet: Zum Beispiel frischer Obstsalat der Saison, ein Hauptgang mit Fleisch (oder vegetarisch) mit buntem Salat.
Alle sind herzlich willkommen, in Gemeinschaft zu essen, sich auszutauschen und zu genießen.
Wer kann und möchte, zahlt einen Beitrag nach eigenem Budget und zeigt sich damit solidarisch. Wer nicht zahlen kann, ist eingeladen.
Wichtig ist der Ökumenischen Initiative e. V. nicht nur die Wertschöpfung, sondern auch die Wertschätzung von Lebensmitteln und Bedürftigen.
Kirchengemeinde St. Johannes Apostel und Evangelist, Kreuzberg: Messdienerfahrt 2024
Auch in den Kirchengemeinden unserer Region unterstützen wir das Ehrenamt.
Als wir erfuhren, dass die Kirchengemeinde St. Johannes Apostel und Evangelist in Wipperfürth Kreuzberg noch Unterstützung zur Finanzierung der Messdienerfahrt benötigte, sind wir gern eingesprungen.
Mit 1.000 Euro unterstützten wie die Messdienerfahrt 2024 zum Haus Golland / Haus der Jugend in Daleiden, einem Selbstversorger-Haus nahe der Grenze zu Luxemburg.
Ein Höhepunkt war der Besuch des Mariendoms in Luxemburg, (Kathedrale unserer lieben Frau von Luxemburg / Kathedral Notre-Dame) und der Luxemburger Innenstadt.
Die 26 Kreuzberger Messdiener waren begeistert! Zur Erinnerung an dieses tolle Event erhielten sie auch T-Shirts ihrer Kirchengemeinde. Ein großes „Daumen hoch“ der Messdiener für die gelungene Fahrt!
Das Programm reichte von Gruppenspielen wie Schnitzeljagd, Werwolf-Spiel und Chaos-Spiel über Tischtennis, Fussball und Schwimmabzeichen bis zum Grillabend und Lagerfeuer. Selbstversorgung und eigener Küchendienst klappten vorbildlich – wie im Ehrenamt nicht anders zu erwarten.
An den Abenden hielt die Gruppe jeweils zu den Themen Weihnachten und Christi Himmelfahrt eine Vesper ab.
DLRG Ortsgruppe Wiehl:
Notfallrucksack
An den Talsperren und Schwimmbädern im Bergischen Land sowie an der Ostsee retten die Sanitäter des Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Ortsgruppe Wiehl e.V. Schmimmer in Not.
Unerlässlich ist dabei eine spezielle und leicht transportable Ausrüstung für die Hilfssanitäter: Der Notfallrucksack.
Die Jochen, Lore-Marie und Astrid Keyser-Stiftung freut sich, die DLRG Ortsgruppe Wiehl mit der Finanzierung eines Notfallrucksacks und weiterer Sanitäter-Ausrüstung zu unterstützen.
Der Notfallrucksack mit medizinischer Ausrüstung
Die neu angeschaffte Ausrüstung umfasst unter anderem Beatmungsmasken, Intubierset, Beatmungsbeutel, Trachealkanülen für Luftröhrenschnitte, ein Blutdruckmessgerät, ein Stethoskop, ein Fingerpulsoximeter zur Bestimmung der Sauerstoffsätigung, Blutproben-Lanzetten, Kompressen und Rettungsdecken.
Die ehrenamtlichen Sanitäter der DRLR Ortsgruppe Wiehl beim Beatmungs-Lehrgang
Ehrenamtliche DLRG-Mitglieder der Ortsgruppe Wiehlt ließen sich zu Sanitätshelfern (San A) und Sanitätern (San B) ausbilden.
Im Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst und Notarzt ist bei Notfällen somit stets eine schnelle und professionelle Patientenversorgung gewährleistet.
Die DLRG-Hilfssanitäter werden u.a. in der Blutdruckmessung, der Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Transport von Patienten geschult.
Der Sanitäter können nach einer erfolgreicher Ausbildung bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung einen Larynxtubus einsetzen. Zusätzlich werden erweiterte Maßnahmen zur Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen, wie die Infusion und Medikamentengabe, vermittelt. Erlernt wird auch der Umgang mit Rettungsgeräten wie Spineboard, Schaufeltrage, Vakuummatratze und -schiene.
Ausbilder und Hilfssanitäter der DLRG Ortsgruppe Wiehl mit Notfallrucksack
Wollen Sie Rettungsschwimmer werden? Im neuen Schwimmbad der Stadt Wiehl, der Wiehler Wasser Welt, bildet die DLRG Wiehl neue Rettungsschwimmer aus. Die Strömungsrettung, Einsatztauchen, Sanitätsdienst oder Rettungssport sind nur weitere Möglichkeiten, sich als Retter oder Ausbilder ehrenamtlich (auch über den Bundesfreiwilligendienst) zu engagieren.
Auch Anfänger können hier das Schwimmen erlernen, das im Schulsport immer mehr dem Rotstift zum Opfer fällt.
Tafel Wipperfürth:
Spende 2020
Erneut spendete die Keyser Stiftung auch 2020 für die Wipperfürther Tafel.
Im Zuge der Corona-Krise wurden diesmal Desinfektionsmittel angeschafft, für die das Budget nicht ausreichte. Gemeinsam mit der Firme Raumausstattung Dreiner wurde auch ein dringend benötigter Computer finanziert.
Mitarbeiter der Tafel Wipperfürth
Mit der Spende sollen die 45 ehrenamtlichen Helfer für ihren Einsatz belohnt werden. Leiterin Jutta Marxcors ist begeistert: „Das ist das erste Mal, das jemand so einen Gedanken hat. Ohne die Mitarbeiter gäbe es die Tafel auch nicht.“
Anschrift
Jochen, Lore-Marie und
Astrid Keyser-Stiftung
Leiersmühle 17a
51688 Wipperfürth
Kontakt
Telefon: 02267 828771
Email: info@keyser-stiftung.de
Spendenkonto
Kontoinhaber: Keyser-Stiftung
IBAN DE40 3705 0299 0321 5611 92
BIC COKSDE33XXX





